Spital Freiburg muss seine Zukunft mit weniger Geld gestalten


BERN - Knappere Finanzen als ursprünglich angenommen zwingen das Spital Freiburg, seine Strategie für die kommenden Jahre anzupassen. Statt 524 Millionen Franken hat das Spital für die nächsten zehn Jahre lediglich 420 Millionen Franken zur Verfügung.

Am Kantonsspital Freiburg sinkt die Bettenzahl in den kommenden Jahren von aktuell 340 auf 300. Ursprünglich geplant war ein Ausbau auf rund 400 Betten.

Trotz weniger Betten muss das Spital eine erwartete Zunahme bei den Spitaltagen im Akutbereich und bei den ambulanten Behandlungen auffangen, wie die Spitalverantwortlichen am Donnerstag vor den Medien ausführten.

Aussenstandorte stärker nutzen als geplant

Möglich werden soll dies dank mehr Effizienz und Flexibilität. Insbesondere wollen die Spitalverantwortlichen die anderen zur Spitalgruppe gehörenden Standorte stärker nutzen als geplant. Die dort vorhandene Infrastruktur bleibt erhalten: rund hundert Betten in Riaz, neunzig in Tafers und 70 in Meyriez sowie 50 in Billens.

Das Spital Freiburg will insbesondere den Behandlungsablauf optimieren und Prozesse effizienter gestalten: einfachere Fälle werden an allen Spitalstandorten behandelt, komplexere hingegen nur am Kantonsspital in Freiburg.

Die Standorte Freiburg, Riaz und Tafers betreiben einen 24-Stunden-Notfall. Die Permanence in Meyriez wird nach der Wiedereröffnung im Frühling 2016 während bestimmter Öffnungszeiten weitergeführt.

In Tafers wird weiterhin operiert

Operationssäle stehen in Freiburg und Riaz Tag und Nacht zur Verfügung. In Tafers wird während bestimmter Zeitfenster operiert. Ursprünglich war geplant gewesen, dass am Standort Tafers nicht mehr operiert wird.

05.11.2015 - SDA

Sind Sie Arzt / Ärztin oder MPA? Publizieren Sie kostenlos Ihren Lebenslauf oder ein Stellengesuch auf Medpro.ch.
Praxen und Firmen können auf diese Weise Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Créez votre propre sondage sur les commentaires des utilisateurs

News

Newsletter